Hinweise zu Datenschutz und Corana

Datenschutzbeauftragte haben es in der heutigen Zeit als Gast in ihrem Lieblings-Restaurant nicht leicht.  Zu eindeutig fallen die Alarmsignale über mangelnde Datenschutzvorkehrungen, die der höchsten Einhaltung der Gesundheitsvorschriften unterliegen, aus. Uneinheitliche Vorgaben, das rapide Tempo, mit dem die Kontaktdaten-Erfassungen aus dem Boden gestampft wurden und der ganz normale Wahnsinn inmitten einer Pandemie lassen viel Raum für schleierhafte Grauzonen. Was ist erlaubt und was nicht? Wie erkennen Sie, ob Ihre Daten angemessen und auf ihr eigentliches Dasein beschränkt genutzt werden? Wir haben die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst.

Formulare, Vordrucke & Co.

Gerne würden wir Ihnen DIE Vorlage einer offiziellen Kontaktdaten-Erfassung präsentieren, um Sie für eine mögliche Zweckentfremdung zu sensibilisieren, doch es gibt schlichtweg keine. Und so stehen auch Gastronomen noch immer vor uneindeutigen Forderungen. Zwar schützt Unwissenheit grundsätzlich nicht vor Rechtsverfolgung. Allerdings kann man nicht erwarten, dass sich eine ganze Berufsgruppe von heute auf morgen in ein Rechtsgebiet einarbeitet, mit dem es in der Vergangenheit keinerlei Berührungspunkte hatte. Dem Gastwirt steht auch in der Regel kein Datenschutzbeauftragter, -koordinator oder sonstiger Jurist zur Verfügung, der für ihn schnell die rechtlich zulässigen Handlungsmöglichkeiten ermitteln kann. Daraus ableiten lassen sich für Sie als Gast und Konsument: Geben Sie so viele Daten wie nötig, aber so wenig wie möglich an. Ihre E-Mail-Adresse ist selbstverständlich nicht notwendig, geben Sie acht auf Einwilligungen zu Werbezwecken und streichen Sie diese Klausel eigenständig durch, bevor Sie Ihr Kontaktdatenblatt abgeben. Ein solcher Versuch der Werbeansprache ist nicht rechtens, doch lässt er sich derzeit nur schwer beschränken. Selbst die Nutzung dieser Daten zur Strafverfolgung durch die Polizei, wie es in vereinzelten Bundesländern der Fall war, bleibt weiterhin fraglich.

Durchstreichen…da war ja noch etwas

Haben Sie mal überlegt wie viele Gäste vor Ihnen bereits ein und denselben Kugelschreiber benutzten? Wir können Ihnen nur empfehlen, neben Ihrem Mund-Nasen-Schutz auch einen eigenen, einfachen Kugelschreiber parat zu haben.

Schlimmer wird es, wenn sowohl die Gesundheit als auch der Datenschutz missachtet werden: Wenn Gastronomie-Betriebe eine fortlaufende Liste offen auslegen, entspricht dies keinem sorgfältig durchdachten Hygiene-Konzept. Denn alle Gäste kommen mit dieser Liste in Kontakt und sie haben zeitgleich Einsicht in alle Kundendaten. Grundsätzlich sollte gelten: Ein Zettel pro Tisch und Besetzung, dieser sollte den Servicebereich schnellstmöglich verlassen und auf dem kürzesten Weg abgeheftet werden. Sporadisch angesammelte Kontaktdaten-Zettel unter einem Bierdeckel machen leider keinen Halt vor einer mittelmäßig starken Windböe und tragen den guten Willen, samt sensibler Informationen davon.

So uneinheitlich ist die Kontaktdaten-Erfassung in Deutschland geregelt:

  • Baden-Württemberg: Name, Telefonnummer oder Adresse jedes Gastes
  • Bayern: Name und Telefonnummer einer Hauptperson
  • Bremen: Name und “Kontaktdaten” jedes Gastes
  • Hamburg: “Kontaktdaten” jedes Gastes
  • Hessen: Name, Anschrift und Telefonnummer jedes Gastes
  • Niedersachsen: “Kontaktdaten” jedes Gastes
  • Nordrhein-Westfalen: “Kontaktdaten” jedes Gastes
  • Rheinland-Pfalz: Name, Anschrift, Telefonnummer aller Gäste
  • Saarland: Name, “Erreichbarkeit”, Wohnort jedes Gastes
  • Schleswig-Holstein: Name, Anschrift, soweit vorhanden Telefonnummer und E-Mail
  • Sachsen-Anhalt: Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail einer Hauptperson­

(Angaben können abweichen. Für weitere Informationen kontaktieren Sie Ihr lokales Gesundheitsamt.)

Vier Wochen später – Wo landen meine Daten?

Die erhobenen Daten muss der Gastronom nach einer Frist – je nach Bundesland sind es drei bis vier Wochen – löschen bzw. vernichten. Einfach in die Tonne werfen geht nicht, “eigentlich müssen die Formulare in einen Aktenschredderer, der eine bestimmte DIN-Norm erfüllt“, erklärt Stefan Brink. Der Datenschutzbeauftragte des Landes Baden-Württemberg hat die Registrierungspflicht für sein Land mitgestaltet. Fragen Sie doch mal mit einem Augenzwinkern nach der Partikelgröße des eingesetzten Aktenvernichters. Unser Tipp: Tuen Sie dies erst nach dem Verzehr Ihrer Speisen.

Seien Sie kein COVidiot

Durch fehlende Reglementierungen können wir Ihnen eines mit Sicherheit auf den Weg geben: Bitte waschen Sie sich regelmäßig und gründlich Ihre Hände. Halten Sie Abstand und tragen einen Mund-Nasen-Schutz. Nur gemeinsam gehen wir vorwärts – Bleiben Sie gesund!

mVISE AG
Ihr Partner für die digitale Transformation

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Hinweise zu Datenschutz und Corana

Datenschutzbeauftragte haben es in der heutigen Zeit als Gast in ihrem Lieblings-Restaurant nicht leicht.  Zu eindeutig fallen die Alarmsignale über mangelnde Datenschutzvorkehrungen, die der höchsten Einhaltung der Gesundheitsvorschriften unterliegen, aus. Uneinheitliche Vorgaben, das rapide Tempo, mit dem die Kontaktdaten-Erfassungen aus dem Boden gestampft wurden und der ganz normale Wahnsinn inmitten einer Pandemie lassen viel Raum für schleierhafte Grauzonen. Was ist erlaubt und was nicht? Wie erkennen Sie, ob Ihre Daten angemessen und auf ihr eigentliches Dasein beschränkt genutzt werden? Wir haben die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst.

Formulare, Vordrucke & Co.

Gerne würden wir Ihnen DIE Vorlage einer offiziellen Kontaktdaten-Erfassung präsentieren, um Sie für eine mögliche Zweckentfremdung zu sensibilisieren, doch es gibt schlichtweg keine. Und so stehen auch Gastronomen noch immer vor uneindeutigen Forderungen. Zwar schützt Unwissenheit grundsätzlich nicht vor Rechtsverfolgung. Allerdings kann man nicht erwarten, dass sich eine ganze Berufsgruppe von heute auf morgen in ein Rechtsgebiet einarbeitet, mit dem es in der Vergangenheit keinerlei Berührungspunkte hatte. Dem Gastwirt steht auch in der Regel kein Datenschutzbeauftragter, -koordinator oder sonstiger Jurist zur Verfügung, der für ihn schnell die rechtlich zulässigen Handlungsmöglichkeiten ermitteln kann. Daraus ableiten lassen sich für Sie als Gast und Konsument: Geben Sie so viele Daten wie nötig, aber so wenig wie möglich an. Ihre E-Mail-Adresse ist selbstverständlich nicht notwendig, geben Sie acht auf Einwilligungen zu Werbezwecken und streichen Sie diese Klausel eigenständig durch, bevor Sie Ihr Kontaktdatenblatt abgeben. Ein solcher Versuch der Werbeansprache ist nicht rechtens, doch lässt er sich derzeit nur schwer beschränken. Selbst die Nutzung dieser Daten zur Strafverfolgung durch die Polizei, wie es in vereinzelten Bundesländern der Fall war, bleibt weiterhin fraglich.

Durchstreichen…da war ja noch etwas

Haben Sie mal überlegt wie viele Gäste vor Ihnen bereits ein und denselben Kugelschreiber benutzten? Wir können Ihnen nur empfehlen, neben Ihrem Mund-Nasen-Schutz auch einen eigenen, einfachen Kugelschreiber parat zu haben.

Schlimmer wird es, wenn sowohl die Gesundheit als auch der Datenschutz missachtet werden: Wenn Gastronomie-Betriebe eine fortlaufende Liste offen auslegen, entspricht dies keinem sorgfältig durchdachten Hygiene-Konzept. Denn alle Gäste kommen mit dieser Liste in Kontakt und sie haben zeitgleich Einsicht in alle Kundendaten. Grundsätzlich sollte gelten: Ein Zettel pro Tisch und Besetzung, dieser sollte den Servicebereich schnellstmöglich verlassen und auf dem kürzesten Weg abgeheftet werden. Sporadisch angesammelte Kontaktdaten-Zettel unter einem Bierdeckel machen leider keinen Halt vor einer mittelmäßig starken Windböe und tragen den guten Willen, samt sensibler Informationen davon.

So uneinheitlich ist die Kontaktdaten-Erfassung in Deutschland geregelt:

  • Baden-Württemberg: Name, Telefonnummer oder Adresse jedes Gastes
  • Bayern: Name und Telefonnummer einer Hauptperson
  • Bremen: Name und “Kontaktdaten” jedes Gastes
  • Hamburg: “Kontaktdaten” jedes Gastes
  • Hessen: Name, Anschrift und Telefonnummer jedes Gastes
  • Niedersachsen: “Kontaktdaten” jedes Gastes
  • Nordrhein-Westfalen: “Kontaktdaten” jedes Gastes
  • Rheinland-Pfalz: Name, Anschrift, Telefonnummer aller Gäste
  • Saarland: Name, “Erreichbarkeit”, Wohnort jedes Gastes
  • Schleswig-Holstein: Name, Anschrift, soweit vorhanden Telefonnummer und E-Mail
  • Sachsen-Anhalt: Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail einer Hauptperson­

(Angaben können abweichen. Für weitere Informationen kontaktieren Sie Ihr lokales Gesundheitsamt.)

Vier Wochen später – Wo landen meine Daten?

Die erhobenen Daten muss der Gastronom nach einer Frist – je nach Bundesland sind es drei bis vier Wochen – löschen bzw. vernichten. Einfach in die Tonne werfen geht nicht, “eigentlich müssen die Formulare in einen Aktenschredderer, der eine bestimmte DIN-Norm erfüllt“, erklärt Stefan Brink. Der Datenschutzbeauftragte des Landes Baden-Württemberg hat die Registrierungspflicht für sein Land mitgestaltet. Fragen Sie doch mal mit einem Augenzwinkern nach der Partikelgröße des eingesetzten Aktenvernichters. Unser Tipp: Tuen Sie dies erst nach dem Verzehr Ihrer Speisen.

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